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Tanzen ohne das Drama über Führen & Folgen!

1. Erster unbewusster Fehler bei der Planung vom Hochzeitstanz, der von Nicht-Tänzern begangen werden

Immer wieder muss ich mit Entsetzen feststellen, dass es den Paaren gar nicht bewusst ist, welche Bedeutung der Hochzeitstanz hat. Alle betrachten ihn fast als ein notwendiges Übel und wollen ihn nur als ein banales To-Do schnell erledigen.

Die meisten Paare retten sich, indem sie sich eng umschlingen und zu einer schönen romanischen Musik nur herum schunkeln. Was sehr schade für die schöne Musik ist, die den Gästen Appetit auf einen harmonischen, interessanten und eleganten Hochzeitstanz macht.

Aber nein, dem Hochzeitstanz wird keinerlei Bedeutung beigemessen. Er ist das Stiefkind des Abends in vielerlei Hinsicht – schnell mal vorzeigen und dann ist er vergessen.

Na ja, so ganz vergessen kann man ihn dank Smartphones nicht, denn nach der Hochzeitsfeier erscheinen natürlich die Videos, schlimmstenfalls auf Youtube. Und dann sieht man, was man angestellt hat: langweilig, ungehobelt, steif.

Auch für die Pflichtbewussten, die an diversen Hochzeits-Tanzkursen teilnehmen, ist der Hochzeitstanz leider nur eine Pflicht. Es werden Tanzschritte und komplizierte Choreographien gepaukt und abgearbeitet. Doch am Ende sieht trotzdem alles irgendwie steif und unharmonisch aus.

Obwohl der Hochzeitstanz mit Leichtigkeit und Freude getanzt werden könnte, auch wenn man kein Profitänzer ist, begehen die Brautpaare folgende 3 unbewusste Fehler schon während seiner Vorbereitung:

Fehler 1: Das Brautpaar ist sich dessen nicht bewusst, dass die Gäste im Hochzeitstanz intuitiv ein SPIEGELBILD DER BEZIEHUNG sehen.

Jede Ehe ist insbesondere am Anfang harmonisch und glücklich. Man ist bereit für den Partner alles zu tun. Lustvoll in vertrauter Zweisamkeit, romantisch, lustig, locker, beschwingt, voller Ideen und Pläne, zuverlässig, stark und doch bereit weltweit Kirschen gemeinsam zu klauen. Liebevoll. Füreinander da.

Genau das sollte auch der Hochzeitstanz präsentieren. Genau das zu sehen erhoffen sich die Gäste der Hochzeitsfeier, wenn sie die schöne Musik erklingen hören. Eltern, Verwandte, Freunde, Bekannte, Kollegen, Geschäftspartner. Sie wollen am Ende der Tanzvorführung einen WOW!-Seufzer enthauchen: WOW! Was für eine Harmonie, WOW! Was für ein Glück… Möge die Ehe vom Brautpaar für immer und ewig harmonisch fließen, wie bei diesem Hochzeitstanz!

Statt dessen erleben die Hochzeitsgeste was? Das Stiefkind – schnell mal vorzeigen und dann weg damit: Eine steifes Spiel, das mit verkrampftem Lächeln durchgezogen wird. Eine Ehe, die sich bemüht! Unbeholfen, überfordert. Da wird kein echtes WOW! entfallen. Da denken sich die Gäste: Endlich vorbei, die Hampelei! Intuitiv übertragen die Gäste diese Gedanken auch auf die beginnende Ehe.

Auch wenn wir abgeklärt und zivilisiert sind: mal ehrlich – wünschten Sie sich nicht lieber ein intuitives, echtes WOW! als Glückwunsch für Ihre Ehe?

Mein Tipp für Sie: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit und denken Sie darüber nach, welches Merkmal bzw. Merkmale Ihrer Beziehung Ihr Hochzeitstanz präsentieren sollte. Möchten Sie sich eher romantisch und gemächlich sehen lassen, oder lieber temperamentvoll und energiegeladen? So wie Sie sich selbst sehen, so werden auch Ihre Gäste Sie erleben.

PS: Denken Sie frühzeitig darüber nach, zu welchem Musikstück Sie Ihren Hochzeitstanz präsentieren möchten. Immer mehr Paare suchen sich ein Lieblings-Song aus, einer, der beiden gefällt, der zur eigenen Geschichte irgendwie gehört.

Nun, dieser erste Fehler zieht oft als Folge den zweiten Fehler mit sich.

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Nehmen auch Sie sich Zeit, bedenken Sie die Wichtigkeit Ihres Hochzeitstanzes! Bei der Vorbereitung des Hochzeitstanzes gibt noch allerhand zu beachten. Ich berate Sie gerne dabei.

Rufen Sie mich an, oder senden Sie mir eine E-Mail, um einen Anruf zu vereinbaren!

Telefon / SMS / WhatsApp+49 (0) 176 70 37 21 93

E-Mail:

Lena Wiezorrek

Premium Tanz-Expertin, die Braut-Paaren hilft, ihren Hochzeitstanz mit Leichtigkeit zu erlernen.

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